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Kommentar

 

Auf dem Weg zur Partnerschaft

Nicht ohne Infrastruktur

 

Nein, offizielle Urkunden sind noch nicht unterschrieben - aber eine Partnerschaft zwischen Lienen und Kelme scheint keine Utopie mehr.

Damit wäre nach der Verbindung mit dem amerikanischen St. Marys ein weiterer Kontakt - diesmal nach Osten - geknüpft. die Chancen dafür scheinen nicht schlecht. Auch wenn es eine sprachliche Barriere gibt, so bieten Kultur, Tourismus und landschaftliche Gemeinsamkeiten gute Ansatzpunkte. Zwischen Gästen und Gastgebern ist innerhalb von wenigen Stunden ein Gemeinschaftsgefühl entstanden.

Freilich: Ohne eine entsprechende "Infrastruktur"

wird es schwierig. Ähnlich wie mit der Schwesterstadt im US-Bundesstaat Ohio müsste sich ein Freundschaftsverein der Sache annehmen. Gefragt sind natürlich auch engagierte Menschen. Ohne Vereine, Verbände, soziale, kirchlöiche und sportliche Organisationen wird es schwer werden, das Pflänzchen Kelme-Partnerschaft wachsen und gedeihen zu lassen

Dass es sich lohnt, diesen Acker zu bestellen, das kann im April 2007 deutlich werden, wenn Lienen die Gegeneinladung erwidert. Eine gute Gelegenheit, sich selbst ein Bild von Kelme und seinen Menschen zu machen. Es lohnt sich bestimmt.

Wilhelm Schmitte

Quelle: Wilhelm Schmitte - Westfälische Nachrichten (Lengerich) - 09. 06. 2006