„Taduja“ und IKM-Musicalgruppe treten gemeinsam auf

Folklore und Musicalmelodien

Litauer besuchen Hullmann

Darf ich bitten: Die Folkloregruppe „Taduja“ aus Kelme zeigt Tänze und singt in der Aula
der Hauptschule Lieder. Lienener Schülerinnen präsentieren am Montagabend Melodien
aus verschiedenen Musicals (kleines Bild). Foto: Wilhelm Schmitte

Lienen - Traditionelle Tänze und Melodien aus Musicals – der gemeinsame Auftritt von
Litauern und Deutschen machte den Zuschauern Spaß. Die Mitwirkenden wurden mit Beifall
reich belohnt.

Zum Luftholen bleibt kaum Zeit. So eng gestrickt ist das Programm für die Gäste aus Kelme.
Offizielle Termine, Besichtigungen und Konzert – es ist eine Mischung, die gut ankommt.


Altbürgermeister Horst Murken, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft
Lienen-Kelme/Litauen, kommt am Montag mit Kelmes Bürgermeister Romas Atkocaitis und
Ehrenbürger Antanas Racas zur Ratssitzung ins Haus des Gastes. Atkocaitis überbringt die Grüße
der Gemeinde und des Landrats. Er überreicht ein Bild der evangelischen Kirche in Kelme und hat
für die Kommunalpolitiker eine Schachtel Pralinen dabei. Racas bedankt sich für die deutsche Hilfe
bei der Unabhängigkeitserklärung. Lienens Bürgermeister Dr. Martin Hellwig spricht vom Ziel,
gemeinsam die Freundschaft zu festigen und empfiehlt eine Fahrt in die Partnerstadt: „Kelme ist
eine Reise wert.“


In der Aula der Hauptschule spielt am Abend Kultur eine große Rolle. Die Folkloregruppe „Taduja“
präsentiert traditionelle Lieder und Tänze. Die Kleidung und die Instrumente haben die Litauer
mitgebracht. Im Gegenzug hat die Musicalgruppe der Integrativen Kunst- und Musikschule (IKM)
Songs und Tänze aus verschiedenen Musicals einstudiert. 130 Zuschauer geizen nicht mit Beifall.


Zuvor bittet Horst Murken die Zuschauer Augen, Ohren, Herzen und Brieftaschen zu öffnen. Eintritt
wird nicht genommen. Dafür kreisen zwei Sammelkörbe. Das Geld teilen sich beiden Gruppen.


Am Nachmittag ist der landwirtschaftliche Betrieb Spieker besichtigt worden. Daran schließt sich
ein Empfang in der katholischen Kirche an. Heute Morgen tritt die 35-köpfige Gruppe die Rückreise
an.


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Quelle: - Westfälische Nachrichten (Lengerich) - 7. 11. 2012

 

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